Kopfschmerzen mit Maske? Wechseln Sie mal das Modell

Es kommt auf die Passform der Maske an. Ein kleiner Test zeigt, dass das Luftvolumen vor der Nase und Mund verschiedener Mundschutzmasken variieren kann. Dieses kleine Volumen enthält beim Atmen Ausatemluft die anschliesslich zusammen mit frischer Luft wieder eingeatmet wird. Wenn die Maskenicht richtig passt haben es diese wenigen Milliliter Luft in sich.


Frische Luft und Luft aus Raumlüftungen enthält etwa 420 ppm CO2. Die Luft die wir ausatmen enthält etwa 4% CO2. Deshalb steigt der CO2 Wert in Innenräumen an, wenn Personen anwesend sind. Ab 1000 ppm gilt Luft nicht mehr als frisch und oberhalb 2000 ppm bekommen empfindliche Personen Kopfschmerzen. Das Restvolumen in der Maske kann die CO2 Konzentration um wenige Hundert bis über 1000 ppm erhöhen. Dadurch kann die effektive Atemkonzentration über 2000 ppm liegen, wenn die Luft nicht frisch ist. Schädlich ist das nicht, aber es kann Kopfschmerzen verursachen.


Die gleiche Berechnung mit Sauerstoff zeigt übrigens, dass dieser kaum absinkt. Es gibt also nie "Sauerstoffmangel" wegen verbrauchter Luft.


Schlussfolgerung: bei Kopfschmerzen auch mal eine Maske ausprobieren die besser passt.




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